… der sollte nicht Koch werden, heißt es in einer Redewendung. In diesem Sinne ist das Nachfolgende eine Botschaft an alle, die sich von unserem offenen Brief „tief betroffen“ fühlen. Das muss es nicht. Es ist ein politischer Kommentar zu einer politischen Aktion. Ein politischer Mandatar wirft sein gesamtes politisches Gewicht in die Waagschale, legt noch seinen Amtstitel obendrauf und geht davon aus, dass magischer Weise alle tief beeindruckt von Hochglanz und Titel demütig in die Knie gehen, die „Händ‘ falten und d‘ Goschn halten“. Hier der Kommentar zu dieser (unterstellen) Annahme, ganz ohne Häme: Blöd gelaufen. — Ich glaube an den mündigen Bürger und die mündige Bürgerin und an die Kraft der freien Rede!
Voll interessant – schon gewusst?
Voll interessant: Niemand(!) hat mit uns wegen des Briefes Kontakt aufgenommen und das Gespräch gesucht. Aber – so höre ich – werden die Vertreter:innen der Initiative Bildungscampus mit Anfragen und Kommentaren zu unserem offenen Brief konfrontiert. So, als wären Sie die Urheber:innen oder Initiator:innen unseres Schreibens. Alleine dieser Umstand wäre den nächsten offenen Brief wert. Dessen Kernaussagen:
a) Sind sie nicht.
b) ’safrechheit das auch nur zu glauben.
Jetzt wieder und nur zur Klarstellung: Jedes Wort dieses Briefes haben wir eigenständig und (mehr oder weniger) wohlüberlegt formuliert. Auch die Verteilung des offenen Briefes finanzieren wir aus eigener Tasche. Das ist uns unser Recht auf freie Meinungsäußerung wert.
Kommt der Berg nicht zum Propheten…
… muss eben der Prophet zum Berg. Wie anders sollen wir sicherstellen, dass nicht die medial verkürze Darstellung unseres Briefes als vermeintliche Kernaussage hängen bleibt?! Der Postwurf ist unterwegs. Wer lesen kann, ist (diesfalls) echt im Vorteil. Also: selber lesen, Meinung bilden. Und bitte zur Abstimmung gehen.